Wir sind das Volk (oder auch nicht)
Wie schreibt der anonyme Fon-Blogger heute so schön?
Ahja. Gegründet wurde Fon von einem Multi-Millionär, finanziert wird es von einem der kapitalstärksten Konzerne der Welt. Manchmal kommt die Movimento eben von oben - und nicht von unten.
Aber pssst - nicht weitersagen.
erfreulich, das nicht nur mir dieser fonera guerillia-CHIC seltsam vorkommt … von graselwurzelrevoultion und D.I.Y soweit entfernt, wie Open Source von Freier Software, SCNR ;-)
“FON kommt von unten, aus dem Volk.” Richtig, das stammt von mir und wird, weil s Spaß macht und weil Google /ebay) dahintersteht, in seinem Sinngehalt umgedreht. Richtig ist auch Martin Varsavsky, einer der reichsten Männer Spaniens und ein gerissener Hund von Geschäftsmann (na und was dagegen?) hat FON gegründet. Ich kenne ihn mittlerweile etwas besser. Ist ganz umgänglich…. Das ist das eine. Das andre und nichts weiter sollte dieser Satz ausdrücken: FON ist user-generated-infrastructure. Das Volk selbst baut das Netz auf. Das Volk ist immer “unten”. Es hat die Vorzüge der Refonlution erkannt, - vielleicht ist dem einen oder anderen aufgegangen, dass ich das Wort Revolution im dt. Sprachraum vermeide…. ? NTT in Japan und t-mobile hat dies bereits das Fürchten gelehrt. Die Herren dort nehmen bereits bisweilen Beruhigungsmittel…. mehr Hotspots als diese… weitere werden folgen (PS: heute übrigens +1000). Also beweisen die Tatsachen die Richtigkeit meines Satzes.
regards
Peter
Nein, ich habe nichts dagegen. Es wundert mich nur etwas, wie hier die Marketing-Legende von der Graswurzel-Revolution verkauft wird. Wie ich Florian Forster in Köln schon gesagt habe, finde ich den Ansatz und bis zur Umsetzung ins Corporate Design gelungen und toll - aber ab einem gewissen Grade wird diese Story unglaubwürdig.
Ob die “Refonolution” klappt - ich bin skeptisch. Die LaFonera ist ein tolles Stück Hardware, man braucht aber noch ein Vielfaches an tatsächlich existierenden Routern, damit das Modell aufgeht. Sprich: Fon muss eine ganze Menge an hochprofitablen Accesspoints aufstellen, um die zu finanzieren, die niemals auch nur einen Euro Umsatz erwirtschaften werden.
man muss deine Meinung ja -glücklicherweise- nicht teilen und: der Erfolg gibt Recht… ich persönlich beispielsweise bin fest vom Erfolg von FON überzeugt: der Rest ist ausschliesslich Kaffeesatzleserei und wird ausschliesslich rückwirkend bewiesen. Meines Erachtens bist Du zu sehr vom deutschen real grassierenden Pessismismus infiziert…
[auf Wunsch gelöscht]
Ich habe nichts gelöscht - Spamkarma hat die Kommentare lediglich auf die Moderationsschleife gelegt, von wo ich sie umgehend wieder freigeschaltet habe.
Da Du mir grade die Ausgabe von Spamkarma selbst gemailt hast, frage ich mich, warum du das fragst? Der Text ist IMHO selbst erklärend und ein Spamfilter sollte einem professionellen Blogger eigentlich bekannt sein.
die beiden letzten beiträge und dieser sind crap, sie können sie bitte löschen, die erklärungen hierfür finden sie in ihrem email Postfach… ist ein wenig wie hier:
http://www.mdr.de/nachrichten/meldungen/3896193.html
oder so ähnlich… lernen am objekt nennt man das.. das wollte ich ihnen heute mal -ganz brutal und hemmungslos- demonstrieren… das Spiel wäre, wenn echt, gut gelungen… doch die headline heute abend hies: “exercise” … nix für ungut und einen schönen Adventsabend :-)
regards
Peter
Mit den vier Mails in meinem Posteingang kann ich wenig anfangen. Aber auf Wunsch habe ich die letzten beiden “crap”-Kommentare hier gelöscht - ich hoffe mal, ich habe die richtigen erwischt.
Hemmungslos demonstriert hast Du mir lediglich, dass Du mit dem Medium Blog nicht wirklich umgehen willst. In Punkto schwachsinnige oder wirre Leser-Postings brauche ich nun wirklich keine Nachhilfe.
Es ist ganz einfach: Du machst PR und ich Journalismus. Wenn Du nicht öffentlich an den Erfolg glauben würdest, wärst Du falsch am Platz, würde ich das alles vorbehaltlos glauben, wäre ich fehl am Platze.
Die Zahl der verschenkten Router mag zwar beeindruckend sein, sie ist aber kein ernsthaftes Kriterium für den Erfolg des Modells. Denn was nützt es, wenn man Tausende von Routern verschenkt, aber keine Einnahmen in die Kasse kommen? Irgendwann ist die Anschubfinanzierung verbraucht und weder Bill noch Linus können sich einloggen. Der Verkauf der Tickets ist daher wohl der wichtigste Erfolgsfaktor.
Fon wirbt ja gerade verstärkt um Bills und Super-Bills, die professionell Hotspots installieren und pflegen. Das hat nichts mit “movimento” und “Refonultion” zu tun, es ist vielmehr das klassische Geschäft, das T-Com schon vor Jahren betrieben hat. Ich bin gespannt, wie erfolgreich dies sein wird.
Bisher habe ich zum Beispiel in Köln kein einziges Cafe gesichtet, das Fon-WLAN anböte, dafür kenne einige mit kostenlosem Funknetz. Und dann gibt es ja noch die zahllosen aus Unkenntnis oder Absicht offenen WLAN-Router.
es ist ganz einfach: auch Journalisten benötigen den Erfolg. Heute bemisst sich dieser nicht mehr in Auflagenzahlen, allenfalls in click - Raten. Die Mittel hierzu sind dem Printsektor entlehnt. Insofern mitnichten originell. Boulevard simplex eben. Aufmerksamkeit erheischen. Heutzutage am besten mit dem “generellen Verdacht “. “Ich glaube nicht…” - toll…. die Konturen werden unscharf…
Du redest wirr.
[...] Sorry, eine Mission, eine Bewegung gar? Das ist der sinnloseste Gebrauch des Wortes seit der FON-Movimento. [...]