Ornitholoogle
Der Streifenbrustwürgerling ist ein ganz besonderer Vogel: Er nistet ausschließlich in Wörterbüchern.
Wer da wohl von wem abgeschrieben hat?
Der Streifenbrustwürgerling ist ein ganz besonderer Vogel: Er nistet ausschließlich in Wörterbüchern.
Wer da wohl von wem abgeschrieben hat?
Mit dem üblichen Understatement startet Knol mit einem simplen Blog-Beitrag. Auf den ersten Blick ist der Google-Neuling etwas unvollständiger als andere Google-Projekte beim ersten öffentlichen Launch.
Kurzfazit: Da hat Google noch eine Menge Arbeit nachzuholen.
PS: Mittlerweile kann man editieren. Und Ben Yates hat die Fehler der Knol-Startseite sehr schön visualisiert.
Ich war heute bei in der Münchner Niederlassung von Google. Höhepunkt des Rundgangs: ein Coder ohne Socken im Massagestuhl - bei der Arbeit. Er sah nicht mal auf, als wir vorbeikamen.
Ich dachte, das gibts nur in US-Sitcoms.
Immer mal wieder kommt ein Visionär und will Nachrichten geolokalisieren. So kann man angeblich sofort sehen, was um die Ecke passiert ist.
Problem: die Datenquellen taugen meist nicht. Zum Beispiel hier: AFP publiziert etwas über eine Webseite der Cornell University in Ithaka, New York - und der Google-Maps-Ausschnitt zeigt als Ort die AFP-Zentrale in Paris an.
Grade frisch durch den Spamfilter gerutscht.
Dear xxx@example.com, be clever, purchase your pharmaceuticals from the best shop since 1992.
http://www.google.com/pagead/iclk?sa=l&ai=xxxxx&num=1234567&adurl=http://www.example.com
Das klappt ganz hervorragend: der Google-Link wird aufgerufen und schickt einen auf die Seite des Spammers rüber. Ist das neu? Da sollte Google wohl dringend nachbessern.
Sorry, doch kein DNS-Problem.
Manchmal könnte man meinen, Verlage hätten etwas gegen Google. Aber das scheint nicht mehr so zu sein. Wie könnte man sich wohl folgende Anzeige erklären, die ich auf sueddeutsche.de entdeckt habe?

Vor einiger Zeit hat Fiete Stegers auf tagesschau.de Zahlen zum Energieverbrauch der Internet-Infrastruktur recherchiert:
Punkt 2: Allein für eine Suchanfrage bei Google sollen die Rechner des Unternehmens so viel Strom verbrauchen, wie benötigt wird, um ein Zimmer mit einer 11-Watt-Energiesparlampe eine Stunde lang zu beleuchten.
Screenshot der Google-Website Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Google-Suche: Wie viel Strom brauchen die Server der Suchmaschine? ]
Was ist dran? Google selbst macht dazu keine Angaben. Die Rechnung stammt vom Berliner Webhosting-Unternehmen Strato und beruht auf öffentlich zugänglichen, von 2005/2006 stammenden Daten zur Zahl der bei Google im Dauerbetrieb laufenden Server, deren vermutetem Stromverbrauch und der täglichen Suchanfragen. Inzwischen könne der Verbrauch durch den Einsatz neuerer, energieeffizienterer Server aber gesunken sein, heißt es von Strato. Rolf Kersten, Manager des Server-Herstellers Sun Microsystems, geht auf Basis der gleichen Zahlen wie Strato davon aus, dass der Energieverbrauch pro Google-Anfrage nur zwei bis acht Wattstunden beträgt.
Niels Boeing präsentiert in der WOZ eine neue Rechnung:
Eine Suchanfrage bei Google verbraucht innerhalb von Sekundenbruchteilen so viel Strom wie eine 10-Watt-Energiesparbirne in einer halben Stunde. Das passiert 1,2 Milliarden Mal am Tag.
Die Frage aus der Überschrift wird ja zur Zeit gerne thematisiert. Eine Pauschalantwort habe ich natürlich nicht. Aber ich stelle sie mir immer wieder.
Im Kleinen ist die Antwort so einfach: Man nimmt zum Beispiel diesen Artikel von Welt Online, mischt die Absätze ein wenig durcheinander, schreibt ein paar starke Worte und hundsblöde Wörter wie “Hinrichtungsjournalist” dazu und veröffentlicht das Ergebnis zwischen als redaktionelle Beiträge getarnten Pressemitteilungen. Verzeihung: ich meinte natürlich Produkt-PR und Features.
Vor ein paar Tagen wunderte ich mich, dass eine Rechtsanwaltskanzlei mittelbar mit dem Namen einer anderen Kanzlei Werbung machte.
Offenbar kein Einzelfall: Hier ist der Name zwar nicht genannt, aber die Anzeige taucht bei der Suche nach dem Namen auf.

Wie viele Abmahnungen versendet die Rechtsanwaltskanzlei von Herrn Rasch eigentlich, dass sich solche Werbemaßnahmen lohnen? Offenbar eine Menge.