Der Boulevard in der Nachbarschaft

Ein Jahr lang war sie medial verschollen – jetzt ist sie wieder da: die BILD berichtet unter Berufung auf „Die Neue“ ausgiebig über Gaby Köster. Zwar weiß das Boulevardblatt nicht wirklich viel, fabuliert aus ein paar Faktenfetzen einen „Liebesurlaub“ zusammen.

Die seltsam lückenhafte Klatschgeschichte ist nicht überraschend – wahrscheinlich mussten die Autoren um Einstweilige Verfügungen herum schreiben. Kösters Anwalt wird es aber nicht allzu schwer haben, neue Verfügungen zu beantragen:

Doch seit der Rückkehr aus dem Urlaub zeigt sich Gaby Köster ganz behutsam wieder in der Öffentlichkeit!

Nachbarn und Passanten in ihrer Kölner Wohngegend erleben eine lebensfrohe Fernsehfrau, die sich nicht versteckt und versucht, die täglichen Angelegenheiten des Lebens ohne Hilfe zu regeln.

Merke: Wenn die Nachbarn jemanden sehen können, ist das für BILD „Öffentlichkeit“. Und wenn man ein Jahr nicht mehr im Fernsehen zu sehen war, ist man eben zu Hause eine „Fernsehfrau“. Mal sehen, wie lange der Artikel dem Blick eines Richters standhält.

PS: Da lag ich wohl daneben: der Artikel ist weiterhin online.

Hey, ihr Map-linge

Ich kenne eine Straße, die ihr nicht kennt. Sie verläuft parallel zur Stauderstraße, zwischen Luxemburger Straße und Zülpicher Straße, direkt am Chemischen Institut der Universität zu Köln vorbei. Es ist der Hans-Mayer-Weg.

hans-mayer-weg

Der Stadtplandienst kennt ihn gar nicht und zeigt eine sehr verzerrte Sicht des Terrains, Google Maps kennt zumindest seine Lage und OpenStreetmap kennt die Lage des Weges, benennt aber weder ihn, noch die Stauderstraße.

Arbeitet dran.

PS: Ein fleißiger OpenStreetMap-Aktivist hat beide Namen nachgetragen. Wer selber meckern will: hier lang“.