Archive for the tag 'Facebook'

Flattr To-Do

Flattr ist aus der Beta-Version entwachsen. Herzlichen Glückwunsch.

Hoffentlich einer der ersten Einträge auf der To-Do-Liste: Baut einen Flattr-Button, der etwas weniger datenschutzunfreundlich ist als Facebooks “I-Like”-Button oder Google Analytics. Es geht.

Ach ja: Eine “social micropayment plattform” sollte Zahlungsmethoden anbieten, die nicht Mal eben mehr als 10 Prozent abkassieren. Auch das geht.

Related posts

Facebook-Privacy ganz einfach

Facebook weiß nicht wie ich aussehe, weiß nicht wann ich geboren bin. Ich liefere der Seite kein Bewegungsprofil und keine Konsumvorlieben. Als E-Mail habe ich nur eine Weiterleitung eingetragen. Religion, sexuelle Orientierung, Beziehungsstatus? Fuck off, Facebook.

Und so sahen die neusten Änderungen der Privatsphäre-Einstellungen bei mir so aus – es bleibt alles beim Alten:

Ach ja: wenn wir schon neue, strengere Datenschutz-Symbole-Gesetze machen – wie wäre es Mal ein Long-Tail-Ansatz? Wer eine Mailadresse von mir ungefragt bei Facebook, Google oder Co hochlädt, schuldet mir Schadensersatz. 50 Euro.

Related posts

Facebook-Chat: die Halbinsel-Lösung

Golem.de berichtet:

Facebooks Instant-Messaging-Dienst kann künftig mit beliebigen Desktopclients genutzt werden. Dabei setzt Facebook Chat auf das Jabber-Protokoll XMPP.

Also ein kleiner Schritt weg von der Insellösung. Wenn denn Facebook-User noch direkt mit den Nutzern von Google oder 1&1 sprechen könnten, wäre das tatsächlich ein Paradigmenwechsel. Zwar nutzen die anderen Anbieter die gleiche Technik, aber es ist wohl wie immer in der IT: Es muss mindestens zwei große Lager geben, und man nutzt offene Lösungen nur so lange man damit User auf seine Seite ziehen will.

Related posts

Terroristen haben kein Facebook Connect

dpa meldet:

Passagiere auf deutschen Flughäfen sollen nach einem Vorschlag von Bundesinnenminister Thomas de Maizière die umstrittenen Körperscanner freiwillig benutzen. [...] Jeder Fluggast sollte die Wahl haben, ob er bei Kontrollen in den Scanner gehe oder sich vom Personal abtasten lasse. De Maizière rechnet damit, dass die Geräte vom Sommer an eingesetzt werden können.

Irgendwie fehlt mir da die dritte Alternative. Wie wäre das: wer die Privatsphäreeinstellungen bei StudiVZ auf Null schraubt oder die HomelandSecurity-App auf seinem Facebook-Profil installiert, darf einfach durch die Sicherheitsschleuse gehen. Denn diese Leute laufen eh die ganze Zeit nackt herum – datennackt.

Related posts

Volks-VZ

Bild.de hat sich entschieden:

volksvz

Related posts

Die Grenzen von Facebook

Joel Stein schildert in einer amüsanten Kolumne wie er mit der Frage rang, ob er seinen Sohn beschneiden lassen sollte:

I went on Facebook to ask if being made fun of in the locker room was apocryphal. What I learned is that even Facebook users disapprove of making parental decisions on Facebook.

Related posts

Darf Hugh Grant einen Facebook-Account haben?

Die Geschichte geht grade durch die Medien. 90000 “sex offender” wurden aus MySpace verbannt – aus Sorge, dass sie dort Kinder als Opfer suchen. Techcrunch
schließt sich der Jagd an und verfolgt – dank erfolgreicher PR-Arbeit eines Datenbank-Dienstleisters – die Täter auf Facebook.

Sentinel’s technology is the foundation for Sentinel SAFE, the software MySpace uses to identify sex offenders on its site. Sentinel SAFE is a database of more than 700,000 registered sex offenders in the U.S., complete with names, photos, dates of birth, email and IM addresses (when available), and more than a hundred other data points. Cardillo took the 90,000 sex offenders who were removed from MySpace and started looking for them on Facebook.

Klingelt da nicht etwas? “700,000 registered sex offenders”, das sind über zwei Promille der US-Bevölkerung. Entweder sind die Amerikaner ein Volk der Pädophilen oder man fischt im Trüben. So dürfte wohl Hugh Grant ebenfalls in den Dateien stehen, nachdem er mit einer Prostituierten erwischt wurde. Oder der Vierjährige, der eine Frau in Texas sexuell belästigt haben soll.

Ein Glück, dass die Sentinels unsere Kinder vor solchen Triebtätern bewahren.

Related posts

De Twitterus fantasticus

Im JoNet tobt mal wieder die Diskussion, um Twitter, Blogs, Facebook und Co. Und wie zu erwarten wiederholen sich immer wieder die alten Argumente. Zwei simple Feststellungen:

  • Natürlich wird Twitter gerade gehypt. Die Firma hat keine Einnahmequellen, von einem gangbaren Geschäftsmodell habe ich nichts gehört. Und Twitter hatte bei der Notwasserung im Hudson exakt keinen Mehrwert gegenüber den klassischen Medienkanälen. Die deutschen Twitterer haben die Tweets des twitternden Augenzeugen erst entdeckt, als der schon CNN (oder MSNBC?) ein Live-Interview gegeben hatte. Das Flugzeug ist vor DER Medienhauptstadt der Welt notgewassert. Da Spiderman grade in Washington beschäftigt war, hatte der Daily Bungle diesmal nicht als erstes Exklusivfotos. Who cares?
  • Und natürlich sollten sich Berufskommunikatoren für neue Kommunikationsformen interessieren. Dass die derzeit meist besuchten Plattformen wie Facebook oder StudiVZ in der Regel nicht mal taugen um eine simple Geburtstagsparty zu organisieren, sollte uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich hier neue Kommunikationsmechanismen etablieren. Wer das ignoriert, wird das Nachsehen haben. Wer diese Medien jedoch als Allheilmittel verkaufen will, belügt sich selbst. Die Brechtsche Radiotheorie ist eine Theorie, YouTube ist die Praxis.

Related posts

Der Non-Impact von Facebook & Co

Stern.de hat zu Weihnachten eine gute Idee und bringt etwas über die karitative Seite von Facebook, StudiVZ und Co: Soziale Netzwerke – Communitys als Lebensretter.

Das Problem: die Überschrift stimmt nicht. Im ersten geschilderten Fall stirbt das Baby trotz einer per Facebook vermittelten Knochenmarkspende. StudiVZ kann nur berichten, dass man gerne karitativen Organisationen unterstützen würde – es aber bisher nicht tut. Die Community-Suche nach einer vermissten Studentin in Trier war wie zu erwarten erfolglos. Und bei der abschließend genannten Knochenmarkspenden-Suche ist auch kein Erfolg zu verbuchen.

Haben die sozialen Netzwerke wirklich so wenig greifbare Erfolge zu bieten?

Related posts

Lancieren und dementieren (Update)

Mit reichlich Verspätung dementiert der aktuelle StudiVZ-Chef Clemens Riedl Verkaufsgerüchte. Nun – es ist kein starkes Dementi. Riedl sagt, seine Gesellschafter hätten ihm “versichert”, dass es keine solchen Pläne gebe. Eine Wortwahl, die nicht viel Vertrauen weckt.

Aktueller – wenn auch nicht einziger – Anlass der Verkaufsgerüchte war eine Vorabmeldung der Wirtschaftswoche. Darin heißt es:

Ein Zusammengehen von StudiVZ mit dem amerikanischen Portal Facebook, das einen eigenen Ableger in Deutschland betreibt, könnte nach Verlagsangaben sinnvoll sein.

Wow. Holtzbrinck spekuliert offen über den Verkauf an Facebook, obwohl die Unternehmen sich grade gegenseitig verklagen? In einer konzerneigenen Zeitschrift? Ich konnte das nicht ganz glauben und habe mir die Print-Ausgabe der Wirtschaftswoche gekauft. Dort heißt es:

Ein Zusammengehen von StudiVZ mit dem amerikanischen Portal Facebook, das einen eigenen Ableger in Deutschland betreibt, könnte sinnvoll sein. Gespräche darüber gab es – doch seit dem Sommer herrsche Funkstille, heißt es aus Stuttgart. Doch StudiVZ scheint zum Verkauf zu stehen – wenn der Preis stimmt.

Also eine Ente? Vielleicht. Dass hier jemand einfach etwas falsch zusammengefasst und zwei nebeneinander stehende Aussagen irrtümlich einer Quelle zugeordnet hat, scheint naheliegend. Aber wieso korrigieren weder Wirtschaftswoche noch Holtzbrinck diese simple Schludrigkeit?

Update: Im Gegensatz zu meiner Anfrage an Holtzbrinck wurde die von netzwertig.com beantwortet. Dort heißt es:

Sowohl studiVZ-CEO Dr. Clemens Riedl als auch Holtzbrincks stellvertretender Vorstandsvorsitzender Dr. Jochen Gutbrod dementierten auf Anfrage von netzwertig.com Gerüchte über einen anstehenden Verkauf. Die WiWo sei falsch informiert gewesen, so Gutbrod.

Update 2: Meine Mail an die Wirtschaftswoche blieb leider unbeantwortet, aber wohl nicht ungehört. Stillschweigend wurden die Wörtchen “nach Verlagsangaben” aus dem Text entfernt. Stattdessen prangt nun ein Update daneben:

Die Verlagsgruppe Holtzbrinck hält an ihrer Internet-Tochter StudiVZ fest. “Unser Gesellschafter hat versichert, dass er voll und ganz hinter StudiVZ steht, und es keine Pläne für einen Verkauf von StudiVZ gibt”, sagte Clemens Riedel, StudiVZ-Chef zur FAZ.

Seit Wochen hielten sich Gerüchte im Markt, das größte deutsche Social Network im Web würde an den US-Konkurrenten Facebook verkauft. Gespräche darüber hat es bereits gegeben. Sie wurden jedoch laut WirtschaftsWoche im Sommer beendet.

Laut WirtschaftsWoche? Laut Verlagsangaben!

Related posts

Nächste Seite »