Härtetest

Die Chip hat Betriebssysteme einem Härtetest unterzogen. Der ist wirklich hart. Zum Beispiel:

Der Nachteil von Kubuntu ist jedoch, dass es je nach Distribution rund zehn Gigabyte auf der Festplatte verbraucht. Windows 7 nutzt lediglich sieben Gigabyte.

Allein schon die Satzkonstruktion hätte dem Autoren zu denken geben müssen – wenn man „je nach Distribution“ schreibt, müsste man eigentlich mehrere unterschiedliche Werte oder eine Bandbreite angeben. Dann wäre vielleicht aufgefallen, dass Kubuntu mit sehr, sehr viel weniger Platz auskommt und in den 10 Gigabyte der Maximal-Installation ein paar Tausend Anwendungsprogramme enthalten sind, die bei einer Standardinstallation von Windows 7 fehlen – von der Grafikbearbeitung bis zum Office-Paket.

Kontraste

Eigentlich finde ich die Westerwelle-Englisch-Debatte unsäglich, ein weiterer willkommener Anlass um Häme zu verteilen ohne sich herabzulassen, politische Inhalte zu verstehen.

Aber ich hab dann doch mal ins Archiv geguckt und dies gefunden:

Es war nur eine Geste, eine kleine verräterische Eitelkeit. Doch sie schob den Vorhang beiseite: Fischer, es war am Montag, kommentierte die Wahlen vor der Bundespressekonferenz, wortkarg wie selten. Da fragte ihn ein britischer Korrespondent in seiner Landessprache nach den Grundzügen grüner Außenpolitik. Fischer antwortete nicht nur willig – er legte sein Bekenntnis zur Kontinuität auf englisch ab. Der Minister in spe, erstmals im Einsatz.

Dass die Englischkenntnisse nun im Einsatz der Energie-Lobby sind, wer hätte es damals geahnt?