Von Blogistan zu Wikistan
Das Social Network StudiVz ist ganz groß im Bloggespräch. Die einzelnen Episoden sind jetzt auch im Wikipedia-Artikel zum Unternehmen gelandet.
Das liest sich heute morgen so:
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Ein weiterer problematischer Aspekt zeigt sich darin, dass die internationalen Filialen von StudiVZ offensichtlich noch keine eigenen Büros haben. Als Kontaktadressen werden jeweils die Adressen der lokalen Dépendancen von Parship angegeben, einer Online-Partnervermittlung, die ebenfalls anteilig Holtzbrinck Ventures gehört. Das hat in einigen Blogs zu Spekulationen über die tatsächlichen Verflechtungen zwischen StudiVZ und Holtzbrinck, und über die Sicherheit und Vertraulichkeit der Nutzerdaten geführt. Diese Spekulationen sind durch ein Statement des StudiVZ-Sprechers Tilo Bonow (“Klar geht es um die Nutzerdaten.”) noch verstärkt worden.[8]Vorwürfe des Plagiarismus
Sowohl Funktionsumfang als auch graphische Gestaltung erinnern stark an das amerikanische Facebook. Zwar orientieren sich beide an dem Standardlehrbuch „The CSS Anthology: 101 Essential Tips, Tricks & Hacks“ von Rachel Andrew, jedoch darf bezweifelt werden, dass die exakte Übereinstimmung von vielen Menüpunkten und Funktionen mit Facebook darauf zurückzuführen ist. Bis Anfang Oktober 2006 war in allen Quelltexten der Seiten von StudiVZ noch eine Referenz auf ein Stylesheet mit dem Namen “myfb.css” zu finden, was abermals einen Hinweis auf ein direktes Kopieren von Facebook lieferte. [9]
Inzwischen bietet StudiVZ auch Funktionen, die es von Facebook unterscheidet, wie etwa die Funktion “Wer war auf meiner Seite” und der Verzicht der Beschränkung auf regionale Netzwerke. Ziel sei es somit, einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum zu schaffen.
Zensur
StudiVZ hat sich durch Zensieren von Kommentaren im StudiVZ-Blog und durch Registrierung von Domainnamen der Konkurrenten in der Webgemeinschaft sehr unbeliebt gemacht[10], [11].
Spamming
StudiQG, die französische Tochter von StudiVZ, ist in die Kritik geraten, da deren Marketingchef versucht hat, auf der Seite eines französischen Konkurrenten Benutzer durch Massenmails für seine Seite abzuwerben[12].
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- [8] jetzt.de: Meine gläserne Generation http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/342267
- [9] StudiVZ in original Facebook Farben, [1]
- [10] Genaueres bei basicthinking.de
- [11] Genaueres bei sichelputzer.de
- [12] Genaueres bei blogbar.de
Eine klassische Überkompensation auf eine vermeintliche unzulässige Löschung. Formulierungen wie “hat sich sehr unbeliebt gemacht” oder gar “darf bezweifelt werden” sind ungeeignet für eine Enzyklopädie. Hier müssten die Zweifler im Text schon benannt werden, falls der Zweifel überhaupt in die Wikipedia gehört.
Warum zum Beispiel eine gemeinsame Büroadresse eine unmittelbare Gefahr für Nutzerdaten darstellt, erfährt der Wikipedia-Leser nicht. Er wird sich schon was dabei denken. Denn er soll sich etwas dabei denken.
StudiVZ Encyclopedia – the most complete summary (until now)…
This is a summary of articles and blogs related to StudiVZ. Previously I have written various articles on StudiVZ on the following topics: StudiVZ and TakingITGlobal.org, Facebook, Unister and StudiVZ, 100 blonde friends on StudiVZ, StudiVZ and Penne…
StudiVZ and Facebook – Huge Data Leak(s)…
This morning Don Alphonso announced that StudiVZ has a huge data leak – which seems to be the next big problem in the StudiVZ history.
The images are saved on a different server and have public access – despite the StudiVZ announcement that data privac…
[...] in his opinion did not represent the truth about StudiVZ (see Don Alphonso (I), Don Alphonso (II), Notizblog, [...]