Archive for the tag 'readersedition'

Readers Edition und digitale Archäologie

Nostalgie ist was Feines. Und so freute ich mich, als ich eben den Artikel über die Verleihung des CCCebit-Awards an Siemens las. Das ist nun immerhin sechs Jahre her und wird bei Readers Edition trotzdem als aktuelle Meldung gebracht.

PS: Die Meldung wurde entsorgt. Schade eigentlich.

Lizenz und Prominenz

Vor einem halben Jahr habe ich die Readers Edition schon mal auf einige Grundsätze der Verwendung von CC-lizensierten Inhalten aufmerksam gemacht und sogar einen Hinweis in deren Wiki hinterlassen. Man kann nicht sagen, dass die Lektion einen nachhaltigen Eindruck machte.

Jetzt scheint die Readers Edition das Prinzip verstanden zu haben. Weshalb? Weil sich ein A-Blogger beschwert. Ich fühle mich so unwichtig.

Der gesichtslose Bürger Journalist

Readers Edition will als Bürgerjournalistenplattform ganz ganz groß rauskommen. Bürgerjournalismus ist der einzige Weg gegen diese gesichtslosen Medienkonzerne.

Schön übrigens, dass auch Bürger mit dem Namen Kurzmeldung mit an Bord sind. Und namenslose Trackback-Moderatoren. Ach nein: der ist nicht mehr an Bord. Aber immer noch namenlos.

Readers Edition: mehr Qualität, mehr Relevanz, mehr Werbung?

Vor ein paar Tagen bin ich auf einen unsäglichen Artikel in der Readers Edition gestoßen. Kurzfassung: Ein angeblich dem Wohle der deutschen Softwarelandschaft verpflichteter e.V. empfiehlt “offiziell” das Produkt des “Verbands-Sicherheitschefs”. Eingestellt wurde der Artikel von Ursula Pidun, die sich dann auch in den Kommentaren äußerte:

Auf interessante Software (insbesondere wenn es auch eine kostenlose Download- bzw. Testmöglichkeit gibt), weisen wir gerne (auch in Form einer Pressemitteilung) hin. Dies gilt ebenso für Spiele, Filme, Theater und Bücher etc.

Heute gibt es Neuigkeiten bei der Readers Edition

Ab sofort sind jetzt Ursula Pidun und Bernhard Fütterer als ‘Chefmoderatoren’ der Readers Edition verantwortlich für noch mehr Qualität, mehr Relevanz und mehr Nutzen.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Hinweis, wo man seine Pressemitteilungen einreichen kann, die dann die Chefmoderatorin unter ihrem Namen als Bürgerjournalismus veröffentlicht. Ist die Dienstleistung eigentlich kostenlos?

Ach ja: die bisherigen Moderatoren wurden gefeuert und sind gar nicht glücklich darüber.