1600 mal 1200 plus 75C
Mein Haupt-Monitor hat die Auflösung 1600 mal 1200. Folge: Die Sidebar vieler Webseiten ist fast genau im Zentrum des Sichtfeldes.
Manchmal gerät der eigentliche Artikel völlig aus dem Fokus.
(via)
Mein Haupt-Monitor hat die Auflösung 1600 mal 1200. Folge: Die Sidebar vieler Webseiten ist fast genau im Zentrum des Sichtfeldes.
Manchmal gerät der eigentliche Artikel völlig aus dem Fokus.
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Ja, gouvernor Spitzer (alias Client 9) mag einen peinlichen Auftritt hingelegt haben. Aber ist das ein Grund ihn und seine Frau dem deutschen Publikum als Karikatur von Ernie und Bert zu präsentieren?
Wahrscheinlich nur aus schadenfreude.
Welt Online war das erste Medium, das über die neuen AGB von StudiVZ berichtet hatte. Am 14. Dezember brachte das Online-Portal eine Meldung, die dann noch für viel Wirbel sorgen sollte. Dafür war weniger der Artikelinhalt als die Überschrift verantwortlich: “studivz verkauft Kundendaten” titelte Welt Online und sorgte damit für viel Aufregung.
Kurz danach hat die Redaktion die vergeigte Überschrift entdeckt - die durch nichts im Artikel gedeckt war - und stillschweigend durch eine neue ersetzt. Der Artikel steht nun unter dem Titel “Heftige Kritik an Datenplänen des StudiVZ” - lediglich in der URL kann man noch den Original-Titel sehen.
Vielleicht hatte es ja sein Gutes. ohne den Lapsus der Redaktion wäre die Gegenwehr gegen die unmissverständlich kritikwürdigen Passagen bestimmt nicht so heftig gewesen.
Doch jetzt legt Welt Online nach:
Seit Mitte Dezember fordert StudiVZ von seinen Mitgliedern, dass sie aufgeweichte Datenschutzbestimmungen akzeptieren. Die waren in der ersten Fassung äußerst missverständlich. Datenschützer deuteten sie so, dass StudiVZ die Kundenprofile an andere Unternehmen verkaufen könnte. StudiVZ dementierte heftig, strich jedoch die zweifelhaften Passagen.
Nein. Datenschützer kritisierten allerhand, aber nicht den geplanten Verkauf von Kundenprofilen. Hätte der in den AGB gestanden, hätten sie ihn sicher kritisiert. Aber er stand nirgends in den AGB, sondern nur in der Überschrift bei Welt Online. Die gestrichenen Passagen betrafen ganz andere Regelungen.
Im Welt-Podcast von Thomas Kausch bin ich auf ein Detail gestoßen, das mir bisher noch nicht aufgefallen war:

Wenn ich das recht verstehe: man soll also nicht Welt Online direkt einen Pingback schicken, sondern einen Service namens Twingly nutzen. Auf dessen Webseite wird das Prinzip grafisch erläutert:

Schön. Dafür dass man seine Blogeinträge von einem Drittanbieter sortieren lässt, bekommt man einen kleinen Orden verliehen - respektive einen Link von der Nachrichten-Webseite. Noch genauer: einen Link von den Blogs einer Nachrichten-Webseite - die “normalen” Artikel von Welt-Online haben dieses Feature zumindest derzeit nicht aktiviert.
Der tiefere Sinn erschließt sich mir nicht. Dient das Ganze der Spam-Kontrolle? Ausgelagerte Foren-Moderation auch an Sonn- und Feiertagen? Mysteriös ist auch der Twingly Screensaver. Aus der Produktbeschreibung:
Der Bildschirmschoner von Twingly visualisiert die globale Blog-Aktivität in Echtzeit. Vergessen Sie RSS-Reader, bei denen Sie nur sehen, was Sie interessiert.
Wenn ich sehen will, was mich nicht interessiert kann ich gleich Pro7 einschalten.
Das habe ich in der Form noch nicht gesehen: Die Online-Redaktion der Welt macht per Google-Anzeige auf einen Artikel zum Thema Eva Herman bei Johannes B. Kerner aufmerksam.

Offenbar mit Erfolg. Die Kommentare unter dem Artikel füllen einige Seiten mehr als wohl ursprünglich im Layout vorgesehen war.
