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Kimble? Kennen wir nicht….

Janko Röttgers hat bei Focus Online die Geschichte von Kimble und Megaupload aufgegriffen.

Megaupload erklärte dazu gegenüber FOCUS Online, dass man keinerlei Beziehungen zu Schmitz unterhalte. Man habe die Domain von einem Online-Händler gekauft.

Glaubwürdiger wäre gewesen, einen Beratervertrag oder sonstiges anzugeben. Dass man keinerlei Beziehungen unterhält, ist eher unwahrscheinlich.

Gewundert habe ich mich über die Passage:

Die Web-Seite Megaupload ist der Unterhaltungsindustrie schon lange ein Dorn im Auge. Denn dort bekommen Surfer kostenlosen, anonymen Speicherplatz, der besonders gerne zum Tausch von Filmen, MP3s und Software genutzt wird. [...] Der Clou: Zahlende Nutzer können Filme im unkomprimierten Originalformat herunterladen – ein Angebot, das gerade unter Freunden von Kinofilmen und TV-Serien Anklang findet.

Ich schaue ja gerne in Filmforen und so - einen Link zu Megaupload habe ich dort aber nie gesehen, schließlich gibt es ähnliche Angebote im Dutzend. Auch dass die Musikindustrie irgendein besonderes Interesse an Megaupload hat, habe ich nicht bemerkt. Die beschäftigen sich erst einmal mit dem IMHO viel größeren Konkurrenz-Angebot Rapidshare.

Wollte Kimble Gulli bestechen?

Gulli lässt Kim Schmitz als Megaupload-Betreiber hochleben. Und berichtet von einem Bestechungsversuch.

Heute haben sich die Verhältnisse umgekehrt. Kimble ist wieder im Ausland - in Hong Kong, um genau zu sein - und tönt nicht nur leiser als in seinen alten Tagen, sondern bietet gar Geld, wenn man ihn verschweigt: Im Gegenzug fürs Stillschweigen über Megaupload bot Kimble gulli.com einen Werbedeal an - für megaupload.com

Das wäre wirklich fehl investiertes Geld. Die Verknüpfung zwischen Kim Schmitz und Megauplad ist sogar der Wikipedia seit Monaten bekannt. Aber Gulli fährt fort:

…. - für megaupload.com, mit Alexarank 15 eine der bestbesuchten Seiten im Netz, wenn man den Alexa-Zahlen trauen darf. Megaupload wird betrieben von Kimble selbst.

Das sollte doch einen kleinen Werbevertrag wert sein. Denn dass der Alexa-Rank von Megaupload irgendetwas aussagt, bezweifle ich doch sehr. Und dass Kimble in Hongkong lebt, halte ich ebenfalls für ein Gerücht.

Techcrunch goes Kimble

Techcrunch wirft einen Blick auf das kimbletastische Angebot von Megavideo. Kurzfassung: Große Sprüche, viele Tricks, wenig Substanz. Und Kim Schmitz ist auch involviert. Interessanter als die Meldung sind die Kommentare.

Geht man so mit seinen Anzeigekunden um?