Archive for the tag 'Heise'

Heise: Ende des Linksrucks

Heise.de hat sein Layout umgestellt - sehr zum Unwillen besonders der User, die hohe Bildschirmauflösungen nutzen. Dort klebte der Text plötzlich ganz am linken Rand, was gerade bei längerer Lektüre anstrengend sein kann. Jürgen Kuri antwortet nun:

Eines wollen wir auf jeden Fall ändern: Wir basteln gerade daran, dass die Seite zumindest bei maximierten Fenstern und im Kiosk-Modus (F11 bei Browsern unter Windows) zentriert wird - und zwar so, dass auf die eigentliche Seite zentriert wird, nicht auf die Werbung, bzw. die möglichen Anzeigen am rechten Rand.

The day the routers died

heise online am 13. Juni:

Trojaner, die Router manipulieren, gab es bislang nur in Gedankengemälden von Sicherheitsspezialisten. Nun ist eine besondere Variante des Schädlings Zlob der Leinwand entstiegen und verbiegt von infizierten Windows-PCs aus die DNS-Einstellungen handelsüblicher Router

Golem.de am 13. Juni:

Ein Novum dürfte die Remote-Control-Software darstellen, mit der Linksys-Kundendienstmitarbeiter zur Not die Konfiguration aus der Ferne einstellen können.

Chip nein danke?

Guerilla-Werbung in der Demo-Berichterstattung?

Nein, ich glaube nicht ;-)

Skype-Blockade - It’s not a bug…

Wenn man bei Heise Online die Überschrift “Astaro Web Gateway blockiert Skype-Verbindungen” liest, fragt man sich unwillkürlich: Ist das ein Bug bei Astaro? Oder ein Feature?

Es ist ein Feature.

Heise-Foren-Fantasy

“Kaffee Bitte”, sagte der Terrorist höflich zu der Mitarbeiterin im Internet-Kaffee.

“Möchten Sie Zucker?” fragt die Bedienung.

“Nein, danke. Heute pur-schwarz”, erwidert er.

Dann suchte er sich über die Gelben Seiten die Adresse des nächsten
Heimwerkermarktes…

…nahm ein Bissen des beiligenden Plätzchens und nippte an dem tiefschwarzen Kaffee. - Schlagartig zuckte er zusammen, aber er freute sich. Hatte er etwa das gefunden was er suchte?

Kunstdünger las er interessiert. Preisgesenkt.

“Rufen Sie mir bitte ein Taxi” sagt er zu der Bedienung. “Gerne” erwiderte diese und wählte die Nummer eines etablierten Taxiunternehmens.

Er zog ein Bündel Banknoten aus der Tasche. Die Bedienung war nett. Er konnte ihr ein großzügiges Trinkgeld geben. Um die Finanzierung musste er sich keine Sorgen machen. Das Geld wurde in kleinen Mengen aus dem angrenzenden Frankreich ins Land gebracht.

IVW-Orden am Bande

Online-Journalismus ist gar nicht so einfach. Immer und zu jeder Zeit wollen die Leser etwas neues haben. Diesem Bedürfnis können Redaktionen nicht immer alleine beikommen - erst recht nicht am Wochenende. Es gibt zwar ein paar Tricks: man kann die Startseite alle paar Minuten dynamisch umgruppieren - aber irgendwann will der Leser doch neuen Content haben.

Zum Glück gibt es Agenturen. Heute hat die ddp zum Beispiel eine Meldung herausgebracht, wie man einen Trickfilm dreht. Das ist ein lustiges Thema, wenn auch nicht ganz frisch: die Meldung ist eine Kurzzusammenfassung eines c’t-Workshops. Aber immer noch ein spannend genug, um das Sommerloch etwas zu füllen.

Wenn man meint, damit seit die Arbeit getan und man könne die Meldung einfach auf seine Webseite stellen, arbeitet für kein Qualitätsmedium. Die Kollegen von Focus Online haben immerhin einen eigenen Vorspann gebastelt und den Link zum c’t-Artikel und einige weitere Links herausgesucht.

Deutlich kreativer und erfolgsorientierter ist Spiegel Online: Statt den Artikel einfach am Stück abzunudeln, hat ihn der Wochenend-Dienst auf sechs verschiedene Seiten verteilt. Warum? Nicht um das Ganze übersichtlicher zu machen: So wird die Planung des Filmprojekts wie das Schreiben des Drehbuchs erst an vierter Stelle abgehandelt, gleich nach dem Probelauf mit sämtlichen Trickfilmfiguren. Könnte es sein, dass hier der Wunsch im Vordergrund stand mit einer Agenturmeldung einfach gleich sechs statt nur einem Klick zu generieren?

Never trust an analyst

Zum iphone-Hype gehörten die schnellen Schätzungen beim Verkaufsstart des Handies. Wer die Zahl etwas höher schätzte, bekam weltweite Aufmerksamkeit. Zum Beispiel bei Heise:

Von Apples iPhone wurden zum Start in den USA nach Erhebungen des Marktforschungsunternehmens Global Equities Research über 200.000 Stück verkauft. Analysten waren zuvor von einem Absatz von 50.000 bis 200.000 Exemplaren ausgegangen. [Update: Einzelne Analysten sprechen von 200.000 verkauften iPhones alleine am Freitag, ein Marktforscher von Piper Jaffrays spricht nach seiner Schätzung vom Sonntagabend davon, Apple habe am Wochenende bereits rund 500.000 iPhones absetzen können.]

Nun - das war wohl etwas zu hoch geschätzt, wie Reuters meldet:

NEW YORK - Shares of Apple Inc fell 4 per cent after AT&T Inc issued initial subscriber numbers for customers of Apple’s iPhone that were below analyst estimates. Shares of Apple were off $5.70 to $138.02 on Nasdaq after AT&T, the exclusive service provider for iPhone, said it signed up 146,000 iPhone customers as subscribers in the first two days of iPhone sales, well below analyst estimates for sales.

Blamage für die Analysten? Gott bewahre:

Hargreaves had himself estimated 400,000 iPhone sales for the first two days, he said. “The difference (between sales and activations) is going to be what was sold on eBay or activations that didn’t happen immediately. There were some problems with activations but from what we heard it was minimal,” the analyst said.

PS: Laut Golem hat Apple nun die echten Zahlen nachgelegt: 270000 Stück. Die Halbwertzeit zur Analystenkontrolle war nie so niedrig.

Mit Diesel wär das nicht passiert!!!

Was passiert wohl, wenn die Heise-Kundschaft auf Auto-Berichterstattung stößt? Man darf wohl gespannt sein.

Huba!

Ja, Feiertagsdienst ist lästig. Da wirft man leicht mit Ausrufezeichen um sich. Aber was der Kollege von Heise Security mit seinem Ausruf “Huba!in einer Meldung über Sicherheitslücken in Grafikprogrammen meinte?

Huba!

Eine Mischung aus “Hurz” und “foobar” vielleicht?

PS: Es hat wohl irgendwas mit Marsipulami zu tun…

Erfolgreiche Kommunikationsdefender

Gestern fragte ich mich: wer braucht eigentlich einen ReputationDefender? Heute ist es mir schon erheblich klarer. Wobei: wirklich erfolgreiche Erfolgsmenschen mit viel Erfolg verdienen schon einen gestandenen Kommunikationsberater.

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