Die Lafontaine-Verteidigung
Im SpOn-Interview muss sich Josef Ackermann aller Klischees des Manager-Daseins erwehren. Er wählt die Lafontaine-Verteidigung:
Ackermann: Das sind doch Klischees! Manager müssen sich ständig mit der Realität auseinandersetzen. [...] Ich habe immer wieder erlebt, dass manche Freunde und Freundinnen meiner Tochter ganz enttäuscht waren, weil wir nicht so leben, wie sie es gedacht haben. Jüngst habe ich ein Foto von Oskar Lafontaines Villa gesehen: Der lebt wesentlich prunkvoller als ich. Wird dem je vorgehalten, dass er sich vom normalen Leben entfernt hat?
Wie abgehoben muss man sein, dass man von der Abgehobenheit Lafontaines nichts mitbekommt?
Ach ja:
Viele von uns könnten sehr viel mehr verdienen, wenn sie in die USA oder zu Private-Equity-Firmen gingen.
Oh ja, die Headhunter stehen Schlange um deutsche Führungskräfte in die USA zu importieren.
Ich bin ja aus dem Saarland. Wenn wir uns mal treffen, kann ich Dir ein bisschen aus meiner Heimat erzählen…
[...] weil ihn in Wahrheit niemand haben will. Die Headhunter stehen nicht gerade Schlange, wie es der Kollege vom Notizblog [...]